Reiseführer USA

Fotos USA

  • Das Bellagio - Musterbeispiel der Casinokultur in Las Vegas
  • Las Vegas - mehr als nur Casinos
  • Die beeindruckende Felsformation am Grand Canyon
  • Blick in die Schluchten des Grand Canyon
  • Die Golden Gate Bridge ganz nah
  • Das Golden Gate Bridge - Wahrzeichen der amerikanischen Westküste

Die Vereinigten Staaten von Amerika, kurz USA, befinden sich auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Dieser besteht aus Nordamerika, Zentralamerika und Südamerika. 48 US-Staaten liegen im nordamerikanischen Teil des Kontinents, zwischen Kanada und Mexico.

Der 49. Bundesstaat Alaska grenzt an Kanada und befindet sich am äußersten linken Zipfel des Kontinents. Hawaii, der 50. Bundesstaat der USA liegt im Pazifik. Die nächsten Nachbarn sind Kalifornien mit einer Entfernung von etwa 3.850 km und Japan mit 6.195 km.

Die Hauptstadt und der Regierungssitz der USA ist Washington D.C. (District of Columbia). Etwa 590.000 Menschen leben in der Hauptstadt, insgesamt werden in den Vereinigten Staaten ca. 310.000.000 Einwohner gezählt, was einer Bevölkerungsdichte von 32,9 Einwohnern/km² entspricht. Christopher Columbus galt lange Zeit als der Entdecker Amerikas.

Mittlerweile weiß man, dass er 1492 das Land wiederentdeckt hatte, als er einen direkten Wasserhandelsweg von Europa nach Indien suchte. Als Landessprache wird in den Vereinigten Staaten von Amerika überwiegend Englisch gesprochen, wobei Spanisch und asiatische Sprachen ebenfalls vertreten sind.


Die Adirondack Mountains erstrecken sich von Kanada bis in den Nordosten des Staates New York. Dieses Gebiet zählt zu den beliebtesten Skigebieten der Amerikaner. Im Landesinneren von Kanada bis nach Alabama reichen die Appalachen.

Die atlantische Küstenebene mit den Städten Boston, New York und Miami befindet sich im Osten der USA. Auch Florida und die Region am Golf von Mexico mit den Städten Atlanta, New Orleans und Houston zählen zu dieser Region. Am Golf sind ausgedehnte Sümpfe zu finden, während Die Great Plains als eines der trockensten Gegenden von Kanada bis nach Texas reichen. Hier erstreckt sich die Weite der Prärie, in der vor allem Landwirtschaft betrieben wird.

Die größte Stadt der zentralen Tiefebene ist Chicago. Die Rocky Mountains gehören zu den Amerikanischen Kordilleren, die sich von Nord- nach Südamerika erstrecken. Das Felsengebirge verläuft über Alaska nach Kanada, dann nach Idaho, Montana, Wyoming, Colorado, New Mexico und Mexico. Zu den höchsten Bergen der Rockys gehört der Mont Elbert in Colarado mit 4.396 Metern Höhe.

In der Nähe der Rocky Mountains befindet sich der 1872 gegründete Yellowstone-Nationalpark (UNESCO Weltnaturerbe) mit seinen Grizzlys, Wölfen und Bisons. Salt Lake City, die Mojave-Wüste, Death Valley und der Grand Canyon befinden sich im Großen Becken. Dort liegt auch die Sonora-Wüste.

An der Pazifikküste der Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich die Staaten Alaska, Washington, Oregon und Kalifornien, wo viele Gebirgsketten für das charakteristische Landschaftsbild stehen. Hier sorgen die Pazifische und die Nordamerikanische Platte für ein Erdbeben gefährdetes Gebiet. Der höchste Berg der Kaskaden ist mit 4.377 Metern der Mount Rainer. Der am nordöstlichsten gelegene Regenwald der Welt befindet sich in der Nähe von Seattle.


Die USA wird von vier Bewässerungssystemen mit Trinkwasser versorgt. Hierzu gehört das Atlantische Bewässerungssystem, welches vom 493 Kilometer langen Hudson River, dem 715 km langen Susquehanna Fluss, weiteren kleineren Wasserläufen und den Großen Seen, deren Wasser über den Sankt-Lorenz-Strom abläuft, bis in den atlantischen Ozean reicht. Das Bewässerungssystem der beiden Flüsse Mississippi und Missouri haben zusammen eine Länge von 6.420 km.

Man zählt sie deshalb auch zu den längsten Flüssen der Welt. Insgesamt beträgt das gesamte Bewässerungssystem des Mississippi-Missouri eine Gesamtgebiet von3,2 Millionen km². Zur Kontinentalen Wasserscheide, dem pazifischen Entwässerungssystem gehören der Columbia Fluss, der Colorado Fluss, der Yukon und der Mackenzie.

Viele Kanäle, wie zum Beispiel der Illinois Waterway, der New York State Barge Canal und der Sankt-Lorenz-Seeweg, ermöglichen den Transportweg per Schiff innerhalb der USA. 17700 km messen alle Wasserwege zusammen. Es gibt eine sehr große Anzahl von Seen. Der Große Salzsee befindet sich im Norden von Utah, während in Kalifornien der Saltonsee in der Colorado-Wüste, westlich der Chocolate Mountains liegt.

Der Utahsee ist der größte Süßwassersee im Bundestaat Utah. Michigan wird als "Land of ten thousand lakes" bezeichnet (das Land der 10.000 Seen). Zu Michigan gehört der Eriesee. Durch den Huronsee und den Oberen See verläuft die Staatsgrenze zwischen Kanada und den USA. Der Michigansee grenzt an die Bundesstaaten Indiana, Illinois, Wisconsin und Michigan.

Der Ontariosee ist der Kleinste der fünf Großen Seen, der Obere See ist der Größte. Insgesamt haben die Großen Seen eine Fläche von 246.480 km². Der Lake Powell, der Hoover-Staudamm und der Lake Mead sind die bekanntesten künstlichen Seen, bzw. Staudämme der USA. Insgesamt gibt es über 8.000 Talsperren in den Vereinigten Staaten.

Geographische Lage von USA

Koordinaten 24° bis 49° N, 67° b Fläche 9826630 km²
Landfläche 9161923 km² Wasserfläche 664707 km²
Höchster Punkt Mount McKinley 6.194 Meter Landesgrenze 12062 km
Größte Insel - Küste 19924 km
Größter See -

Insgesamt misst die USA eine Gesamtfläche von 9.161.923 km². Die Landesgrenze erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 12.062 km.

Zu den 50 einzelnen Staaten gehören im Nordosten Connecticut, Delaware, Kentucky, Maine, Maryland, Massachusetts, New-Hampshire, New Jersey, New York, Vermont, Pennsylvania, Rhode Island, Virginia und West Virginia, im Süden Nord-Carolina, Süd-Carolina, Oklahoma, Texas, Tennessee, Georgia, Alabama, Arkansas, Florida, Mississippi und Louisiana, im Mittelwesten Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Michigan, Minnesota, Missouri, Nebraska, Nord- Dakota, Süd-Dakota, Ohio und Wisconsin und im Westen Washington, Montana, Oregon, Idaho, Wyoming, Colorado, New-Mexiko, Utah, Nevada, Arizona und Kalifornien. Der 49. Staat ist Alaska und die Inselkette von Hawaii bildet den 50. Staat.


Kaltes, mildes und sehr heißes Klima, Schnee, Tundra, Wälder, weite Grasebenen und sogar Wüsten bestimmen Klima und Fauna der USA.


Der höchste Berg ist der Mount McKinley in Alaska. Das Kanadische Schild befindet sich im Staat New York. Hier findet man den Oberen See, den größten der fünf großen Seen des nordamerikanischen Kontinents. Dieser See ist außerdem der größte Süßwassersee und das zweitgrößte Binnengewässer der Welt.

Wichtige Städte in USA

Washington D.C.


Geografische Lage: 38° 54‘ N, 77° 2‘W
Fläche: 177 km²
Einwohner: 589.436
Bevölkerungsdichte: 3.399,6 Einwohner je km²


Washington D.C. ist die Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Abkürzung
D.C. steht für District of Columbia. Insgesamt leben in Washington D.C. 589.436 Menschen. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Amtsgebäude sind das Weiße Haus und das Kapitol. Außerdem befinden sich hier der oberste Gerichtshof, der Senat, das Repräsentantenhaus und die Weltbank.

Bevölkerung in USA

Einwohner 310.955.497 Durchschnittsalter 35
Einwohner pro km² 33 Analphabetenrate 21
Bevölkerungswachstum 1 % Religion 52% Protestanten, 24% Katholiken, Mormonen 2%, Juden, 1%, Moslems 1%, Andere 10% Konfessionslose 10%
Lebenserwartung Frauen 81 Jahre Lebenserwartung Männer 75 Jahre

Die ersten Ureinwohner lebten vor 12.000 bis 14.000 Jahren bereits in Alaska und die ersten Funde menschlicher Besiedelung sind auf ein Alter von über 10.550 Jahren datiert. Heute leben in den USA etwa 310 Millionen Menschen.

Das ist eine Bevölkerungsdichte von 32,9 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die ethnischen Gruppen unterscheiden sich durch die Einwanderung der Menschen unterschiedlicher Herkunft sehr. Dementsprechend variieren auch die Sprachen, die in den USA vorkommen.

Hauptsprache des Landes ist Amerikanisch. 82,1 % der Bevölkerung spricht diese fließend. Spanisch wird von 10,7 % der Bewohner gesprochen und 3,8 % verständigen sich durch Indo-Europäische Sprachen. 2,7 % sprechen eine asiatische Sprache, wobei die Tendenz steigend ist. 0,7 % verständigen sich in anderen Sprachen.


Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in den USA deutlich ausgeprägt. Zur Oberklasse gehört nur etwa 1 % der Bevölkerung, während sich der überwiegende Bevölkerungsanteil zwischen Mittel- und Arbeiterklasse aufteilt. Beruflich hoch qualifizierte Menschen werden der Mittelklasse zugerechnet, die einen Anteil von 47 % einnimmt.

Wirtschaft in USA

BIP 14.455.766.000.000 USD
BIP pro Kopf 48.437 USD
Anteil Landwirtschaft 1 %
Anteil Industrie 20 %
Anteil Dienstleistungssektor 79 %

In den USA gibt es eine Vielzahl an Bodenschätzen. 18 % des Landes wird als Ackerland genutzt. Im Landesinneren wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Im Nordosten findet man den Hauptanteil der Autoindustrie und an den Küsten sind auch viele andere Industriezweige angesiedelt. Auch der Tourismus wird in den USA sehr stark betrieben.


Nachdem die USA im Osten am Atlantischen Ozean, der Osten am Pazifischen Ozean und der Süden am Golf von Mexico angrenzen, ist die Fischerei, die Schifffahrt, Fremdenverkehr, Sportfischerei, Tauchen und Fremdenverkehr zum Wirtschaftsfaktor geworden. Die Ölindustrie profitiert vom Erdölvorkommen.

Geschichte von USA

Erste Spuren menschlicher Besiedlung sind mehr als 10.000 Jahre alt. Die eigentliche Geschichte des heutigen Amerikas begann am 12. Oktober 1492, als Christopher Columbus Amerika erreichte. Als Entdecker und Erforscher Amerikas, der gleichzeitig Namensgeber war, gilt Amerigo Vespucci.

Es folgten die ersten spanischen Siedler, denen bald auch Engländer folgten. Die legendäre Mayflower brachte 1620 die ersten Siedler von der britischen Insel. Schweden, Holländer und Franzosen mischten sich ebenfalls unter die Siedler.

Der Unabhängigkeitskrieg zwischen der Kolonien und den Briten endete am 04.07.1776 mit der Unabhängigkeitserklärung, die George Washington unterschrieb (und der später erster Präsident wurde). 1787 bekam Amerika seine Verfassung.


Schon während des Unabhängigkeitskrieges entwickelte sich eine Haltung zur Versklavung von Schwarzen und zum Umgang mit den Indianern, die heute sehr kritisiert wird. 1890 fand die letzte blutige Schlacht der Weißen gegen die Indianer statt. Bei der Schlacht von Wounded Knee gingen die Indianer als Verlierer hervor.

Lange Zeit hatten sie keinerlei Rechte mehr, waren aus ihren Gebieten vertrieben und in Reservate angesiedelt. 1924 wurden ihnen wieder die vollen Bürgerrechte zuteil. Bis 1808 wurden bis zu vier Millionen Menschen aus Afrika nach Amerika verschleppt und dort als Sklaven verkauft. Südstaatler und der Nordstaaten hatten völlig unterschiedliche Meinungen zur Sklavenfrage, 1860 wurde Abraham Lincoln zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.

Zu diesem Zeitpunkt traten elf Staaten des Südens aus dem Staatenbund aus. 1861 bis 1865 begannen die Sezessionskriege. Die Nordstaaten gewannen den Krieg und schafften die Sklaverei per Gesetz ab. Die vollen Bürgerrechte für die schwarzen Amerikaner wurde durch den Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 rechtsgültig.


Im Oktober 1929 wurde am Schwarzen Donnerstag die Weltwirtschaftskrise eingeläutet und die USA stürzte in eine große Krise, die 1932 mit 15 Millionen Arbeitslosen einen Höhepunkt erreichte. In den Zweiten Weltkrieg trat Amerika am 07.12.41 ein, nachdem die Japaner einen Angriff auf den US-Armee-Stützpunkt Pearl Harbor durchgeführt hatten. Zum Ende dieses Krieges warf Amerika auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki Atombomben ab.

1949 wurde die NATO gegründet. Hier schlossen die USA, Kanada und Westeuropa ein Militärbündnis. Es folgten der Korea-Krieg, die Kuba-Krise, der Vietnamkrieg und der Kalte Krieg. Der erste schwarze Präsident der USA ist Barack Obama, der am 04. November 2008 als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wurde.